„HAT DIE MENSCHHEIT DARAUS GELERNT?“

Ich kenne den Krieg! Ich bin 1943 als kleiner Junge mit der Verbindungsbahn von Altona nach dem Hauptbahnhof Hamburg wenige Tage nach dem FEUERSTURM durch das rauchende, schwelende, stinkende, zertrümmerte Hamburg gefahren. Das möchte ich nie wieder sehen. Was sich einmal in unsere Seele eingebrannt hat,  gehört  auf ewig zu unserer Disposition – auch zur Disposition eines Autors. Mabuerele, die kenntnisreiche Rezensentin, die auch zwischen den Zeilen zu lesen versteht, hat es beim Nachvollzug meines Romans SPIELMANNS FLUCH ! entlarvt:

„In einer fesselnden und abwechslungsreichen Handlung  hat der Autor nicht nur eine Episode aus dem Dreißigjährigen Krieg verarbeitet, sondern geschickt aufgezeigt, dass Geldgier der entscheidendste Kriegstreiber ist.“

Sie hat recht. Ihre Rezension beendet sie mit dem Spruch:

Hat die Menschheit daraus gelernt?“

Unter all denjenigen, die zur Zeit über den Eintritt Deutschlands in einen neuen Krieg – oder gar über Waffentransporte in Spannungsgebiete – entscheiden müssen oder wollen, ist kaum jemand, der noch aktiv oder passiv Kriegserfahrungen gemacht hat. So wird auch kaum darüber nachgedacht, welche Todesschrecken die neuen Bombardierungen von Siedlungsgebieten in Syrien bei der vor Mörderbanden im Lande hin und her fliehenden Bevölkerung ausgelöst werden, ja, wie maßlos der Hass sein wird, den man erzeugt, weil den Betroffenen doch egal sein muss, wer sie gerade bombardiert! Frieden wird so nicht entstehen, eher ein Weltkrieg. Als bekennender Christ fordere ich auf, zu christlichen Mitteln zu greifen, beispielsweise gründlich Aufklärung über den Missbrauch des Korans zu betreiben, den Koran sorgfältig kommentiert nicht nur in arabischen Sprachen sondern auf Deutsch auch Moslems, die in zweiter oder dritter Generation in unserem Lande leben, zugänglich zu machen, um sie durch eigenes Erkennen von der Friedfertigkeit des Propheten zu überzeugen und vor Einflüsterungen  der Wortverdreher, Lügner und Mörder zu bewahren. Auch unseren Landsleuten, den bräsigen Stammtischrednern, die sich bar jeder Vernunft über den Islam auslassen, täte die Lektüre eines auf  Deutsch verfassten, verlässlich kommentierten Korans gut – gewiss auch allen anderen Deutschen. Und? Der Druck des Korans in Millionenauflage kostet nicht ganz so viel, wie der von manchen Interessenten – auch zum Einkauf für Spannungsgebiete –  betriebene Waffenhandel.