EIN PLÄDOYER …

 …  für den Historischen Roman

„Es ist eine Wohltat, wenn ein Autor historischer Romane weiß, wovon er schreibt. Das ist bei Jörgen Bracker der Fall. Ob es die Hamburger Geschichte betrifft oder das Wesen des Schiffbaus und -verkehrs, Bracker ist hier wie dort zu Hause.“
Ilka Stitz, HistoJournal – zum Roman  SPIELMANNS FLUCH

Ein Gedanke zu „EIN PLÄDOYER …“

  1. FÜR LESER AB SECHZEHN AUFWÄRTS!
    Mit seinen Abenteuerromanen und szenischen Lesungen packt Jörgen Bracker alle geschichtsinteressierten, jungen und jung gebliebenen Köpfe ab Sechzehn aufwärts. So auch mit dem soebén erschienenen ersten Band seiner Störtebeker-Trilogie GENANNT CLAUS STÖRTEBEKER: Der kleine Claus und zwei Freunde, ins freundlose Dasein eines Waisenhauses zu Wismar verstoßen, kämpfen sich auf verschlungenen Pfaden gegen tausend Schwierigkeiten in die Lebenswelt zurück. Freund Clemens Zeelander wird Geistlicher und Gemeindepfarrer, steigt auf zum Nuntius des Papstes, doch gerät am Ende in die Finger der Inquisition. Sein Bruder Johannes wird Schiffbauer auf dem Hamburger Grasbrook. Er erlebt aus nächster Nähe die Hinrichtung von Clemens mit. Aber Claus, zunächst ein Verbindungsmann der Stadt Wismar zu Piraten, die der Dänenkönigin Margrete im Auftrag der Mecklenburger Herzöge Schaden zufügen sollen, wechselt über zu diesen „Söldnern der See mit der Berechtigung der Selbstentlohnung in Fürstlichem Auftrag“ und wird zur Hinrichtung auf dem Grasbrook verurteilt. Doch – geschieht das wirklich? Wird sein Kopf am Grasbrookstrand auf einen Pfahl genagelt? So wird nach geltendem Recht mit geköpften Piraten verfahren , weil für die Welt von damals feststeht, dass dem Freibeuter nach seinem Hinscheiden ein Weiterleben als Untoter vergönnt ist. Was also geschieht mit Claus Störtebeker?

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